Preiswürdiger Medizinjournalismus gesucht: Publizistik-Preis 2023 ausgeschrieben

Hamburg, 27. Oktober 2022

CEO Christoph Dippe bei der Preisverleihung des Publizistik-Preises 2022 auf dem diesjährigen Jahresempfang der Stiftung Gesundheit.

Die Bewerbungsphase für den Publizistik-Preis 2023 hat begonnen: Bis zum 30. Januar können Journalist:innen, Autorenteams und Redaktionen ihre Beiträge aus dem Jahr 2022 zu einem gesundheitlichen oder medizinischen Thema einreichen, dass sie für Laien in herausragender Weise anschaulich und verständlich dargestellt haben.

„Patientengerechte Informationen sind und bleiben wichtig. Das zeigen uns die Journalistinnen und Journalisten jedes Jahr aufs Neue“, sagt Christoph Dippe, CEO der Stiftung Gesundheit. „Für den Publizistik-Preis 2022 hatten wir einen neuen Rekord mit über 200 Einreichungen. Das bestärkt unseren Einsatz für mehr Transparenz im Gesundheitswesen.“

Neu: Einreichungen in zehn Kategorien möglich

Von Regionalzeitungen über namhafte Podcasts bis zu bekannten TV-Sendern: Das gesamte Medienspektrum spiegelt sich in den Bewerbungen wider.

Die Bandbreite der eingereichten Werke hat in den vergangenen Jahren vor allem im Online-Journalismus zugenommen. Um diese differenzierter bewerten zu können, gibt es nun folgende zehn Kategorien:

  • Zeitung
  • Zeitschrift
  • Buch
  • Fernsehen
  • Hörfunk
  • Online-Artikel
  • Videobeitrag
  • Podcast
  • Multimedia-Angebot
  • Lebenswerk

So funktioniert die Einreichung

Mit dem Publizistik-Preis zeichnet die Stiftung Gesundheit Werke aus, die jeweils im vorherigen Jahr erschienen sind – in diesem Fall im Jahr 2022. Zudem muss die Veröffentlichung in einem öffentlich zugänglichen Medium erschienen sein. Bewerber:innen reichen ihren Beitrag online ein und wählen die Kategorie aus, in der sie ihn zuerst veröffentlicht haben.

Doppelte Kompetenz: Fach- und Expertenjury

Für den Publizistik-Preis gibt es ein zweistufiges Auswahlverfahren: Zuerst kommt die Fachjury zum Einsatz. Neu in der Fachjury sind drei Stiftungs-Rät:innen der Stiftung Gesundheit: Julia Rondot sichtet als Gründerin und Geschäftsführerin des medhochzwei Verlags die eingereichten Bücher. Als Co-Host des Podcasts Equalizer freut sich Marlis Jahnke auf die Podcast-Bewerbungen. Und Prof. Heinz Lohmann, Gesundheitsunternehmer, TV-Moderator und Kolumnist ist gespannt auf die Multimedia-Einreichungen.

Aus den besten zehn bis 15 Beiträgen stellt die Fachjury eine Shortlist zusammen, die an die Expertenjury weitergereicht wird. Die Expertenjury besteht aus Preisträger:innen der Vorjahre.

Über den Publizistik-Preis

„Wissen ist die beste Medizin“ – in diesem Sinne würdigt die Stiftung Gesundheit einmal im Jahr herausragenden Medizinjournalismus mit dem Publizistik-Preis. Dabei haben die ausgezeichneten Beiträge immer eins gemeinsam: Sie zeigen ein Höchstmaß an medizinisch-fachlicher sowie an didaktisch-journalistischer Kompetenz. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und nicht extern gesponsort.